Unglück am Großglockner: Hamburger Teenager stürzt in Tirol vor Freunden in den Tod
Vier Freunde aus Deutschland besuchen einen Kletterpark in Österreich.
Dort sind Sportler gesichert - trotzdem kommt es zur Tragödie.
Auch ein Mann aus Hessen verunglückt in Tirol tödlich.
Tragisches Ende eines Ausflugs: In einem Klettergarten in Tirol ist ein 19-Jähriger aus Hamburg aus rund 40 Meter Höhe in den Tod gestürzt.
Seine drei Freunde im Alter von 19 bis 21 Jahren mussten den tödlichen Sturz mitansehen.
Die vier jungen Männer wollten sich in Kals an Österreichs höchstem Berg, dem Großglockner (3.798 Meter) an den Felswänden versuchen. „Die Alpinpolizei ermittelt, sie hat die Ausrüstung sichergestellt und die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion der Leiche angeordnet, wie in solchen Fällen üblich“, sagte ein Polizeisprecher der dpa.
Sachverständige seien hinzugezogen worden.
Nähere Angaben könnten noch nicht gemacht werden, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
Das Unglück ereignete sich am Freitag.
Die Freunde des Verunglückten stammen den Angaben zufolge aus Cottbus, Neuss und Hamburg.
Materialproblem oder menschlicher Fehler? Ermittelt werden soll dem Sprecher zufolge etwa, ob es ein Problem mit dem Material oder an der Wand gab, ob ein menschlicher Fehler oder ein medizinischer Grund bei dem Unglück eine Rolle spielten.
Was ist ein Klettergarten ? Dort können Sportler und Urlauber ihre Fähigkeiten anders als in einer Kletterhalle direkt an einem echten Berg in freier Natur testen.
Die Routen sind ausgewiesen und gesichert, es gibt feste Haken im Fels.
Park bietet einfache bis schwierige Routen Wer klettert, braucht die richtige Ausrüstung.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.