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Hirntumor: Patienten erzählen, welche Symptome sie anfangs ignoriert haben

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Hirntumor: Patienten erzählen, welche Symptome sie anfangs ignoriert haben

Wenn die Sicht plötzlich verschwimmt oder die Konzentration nachlässt, steckt selten eine ernste Erkrankung dahinter. Oft sind harmlosere Gründe wie Stress oder schlechter Schlaf verantwortlich.

Verständlich, dass viele Hirntumor-Patienten die ersten Anzeichen ihrer Krankheit ignorieren. Denn ein Tumor im Gehirn kann sich im Anfangsstadium genau in solchen, vermeintlich gefahrlosen Beschwerden äußern.

Das zeigen auch wissenschaftliche Studien – unter anderem eine britische Untersuchung aus dem Jahr 2019. In deren Zuge hatten Forscher 39 Briten interviewt, die kurz zuvor die Diagnose Hirntumor erhalten hatten. Ihre Frage an die Patienten: Welche körperlichen Veränderungen hatten Sie zuerst bemerkt, aber damals noch nicht ernst genommen?

Bei der Auswertung der Interviews fiel auf: Vor der Diagnose hatten die meisten Befragten ihre Beschwerden als harmlos abgetan und verschiedenste Gründe dafür gefunden. Stress bei der Arbeit oder das zunehmende Alter der Betroffenen dienten häufig als logische Erklärung . Ein Patient erzählte, er hätte „sich albern gefühlt“, mit einem Arzt über seine vermeintlichen Wehwehchen zu sprechen.

In den meisten Fällen hatten schließlich Gespräche mit Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern dazu beigetragen, dass Patienten doch noch einen Arzt aufgesucht hatten. Bei den Interviews mit den britischen Forschern waren teilweise auch Familienangehörige anwesend.

FOCUS online hat einen Teil der Aussagen gesammelt. Die vollständige Studie finden Sie hier .

Um die Anonymität der Patienten zu wahren, haben die Forscher die Zitate ohne Namen veröffentlicht und sie ausschließlich einem Geschlecht und einer groben Altersgruppe zugeordnet.

Ein Patient berichtete, wieso ihn zunächst keines der Warnsignale stutzig machte: „Man bemerkt all die Symptome, die mit einem Hirntumor zusammenhängen könnten, die aber auch auf alles mögliche andere hindeuten könnten.“

Die Ehefrau eines Befragten sagte: „Wir fanden immer irgendeine Erklärung dafür, wieso er sich so verhielt, wie er es tat, also haben wir nie etwas hinterfragt“.

Eine Früherkennung gibt es für Hirntumoren bislang nicht. Meist gehen Patienten irgendwann aufgrund anhaltender oder stärker werdender Beschwerden zum Arzt und finden dann heraus, dass sie an einem Hirntumor leiden. Dieser kann sowohl gutartig als auch bösartig sein.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.focus.de — der Inhalt gehört Focus Online Gesundheit.

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