Handelsbeziehungen: EU: China akzeptiert Drosselung von Hybridauto-Exporten
Europas Autoindustrie steht wegen chinesischer Exporte von Hybridautos unter Druck.
Daran könnte sich laut EU-Kommission nun etwas ändern.
Wie lautet der Deal? Die EU und China haben sich nach Angaben von EU-Handelskommissar Maros Sefcovic auf eine Drosselung chinesischer Exporte von Hybridautos verständigt.
Die Lieferungen in die Europäische Union könnten dadurch um mehr als die Hälfte zurückgehen, erklärte Sefcovic nach Verhandlungen in Peking.
Zuvor hatte China eine Erklärung veröffentlicht, darin allerdings nur von einer Einigung bei dem Thema gesprochen, ohne nähere Details zu nennen.
Laut Sefcovic ist dies das erste Mal, dass China akzeptiert habe, seine Exporte zu mäßigen, ohne zuvor eine Phase von Handelsspannungen zu durchlaufen.
Konkret sagte er, im Fall der Hybrid- und Plugin-Hybridautos werde sich die Zahl der von China nach Europa exportierten Fahrzeuge über die kommenden vier Jahre um „einige Millionen Fahrzeuge“ reduzieren.
Finale Entscheidung steht aus Die Ergebnisse würden nun EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgelegt und später den EU-Mitgliedstaaten, sagte der Slowake.
Hier liege nun die finale Entscheidung.
Sefcovic hatte zuvor seinen chinesischen Amtskollegen Wang Wentao getroffen.
Zudem traf er Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng, der in China für Handelsfragen zuständig ist und Peking unter anderem in den Zollstreit-Verhandlungen mit den USA vertreten hatte.
Gespräche über seltene Erden Themen der Gespräche waren außerdem Chinas Exportkontrollen auf seltene Erden.
China hatte die Notwendigkeit betont, den Austausch dazu zu intensivieren und einen schnelleren Mechanismus zur Erteilung entsprechender Ausfuhrlizenzen zu ermöglichen.
Sefcovic betonte, dass Gespräche mit Wang dazu schon länger liefen.
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