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Deutschland

Wildes 2:2 gegen den BFC - Ziane rettet Punkt, Ziegner fliegt bei Lok Leipzig

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Wildes 2:2 gegen den BFC - Ziane rettet Punkt, Ziegner fliegt bei Lok Leipzig

Lok Leipzig wartet weiter auf den ersten Heimsieg, kommt mit viel Mentalität in einer hektischen Schlussphase noch zu einem 2:2 gegen den BFC. Held des Abends war Djamal Ziane, der aus einem 0:2 noch ein 2:2 machte.

Die Null sollte erstmals in der Saison stehen. Und möglichst sollte auch der erste Heimsieg her. Das war zumindest der Plan. Dafür zog Trainer Torsten Ziegner einen weiteren Joker. Torwart Jonas Wendlinger, erst vor ein paar Tagen verpflichtet, ersetzte Justin Duda. Doch überraschend, weil Duda, der ja Stammkeeper Andreas Naumann (Kreuzbandriss) ersetzt hatte, bisher wenig anzukreiden war. Wie auch immer, helfen tut es nicht.

Wendlinger musste noch keinen Ball halten, als es bereits bei ihm einschlug. Ein wirklich unglücklicher Gegentreffer! Eine abgefälschte Flanke hebt Valdemar Sadrifar über Wendlinger hinweg ins Netz (14.). Lok gegen den Ball fortan vogelwild – und vorn mit wenig Ideen. Eine Einzelaktion von Ayodele Adetula, der am langen Pfosten vorbeizielt, hätte durchaus den Ausgleich bringen können (23.). Stattdessen schlägt es wieder auf der Gegenseite ein. Levin Amon Mattmüller kann einen Pass von Joey Breitfeld aufnehmen und schlenzt den Ball relativ mühelos von der rechten Strafraumgrenze in den linken Winkel (37.) – 0:2. Das reicht den Fans jetzt. Auf der Tribüne werden die ersten „Ziegner raus“-Rufe laut. Pfiffe begleiten die offenbar völlig verunsicherte Lok-Mannschaft zur Pause in die Kabine.

Die Mannschaft sammelte sich, bemühte sich um den Anschlusstreffer. Der eingewechselte Farid Abderrahmane zielt zu ungenau – drüber (57.). Auch ein Kopfball von Filip Kusic (62.) knallt nicht ins Tor. Die Berliner bleiben aber gefährlich und nutzen einen weiteren Fehler von Lok fast zum dritten Treffer. Eine Kopfballrückgabe von Tobias Dombrowa erwischt Rufat Dadashov, der aber an Wendlinger scheitert (64.). Glück! Wenig später hat Lok allerdings zweimal Pech, als Djamal Ziane nur den rechten Pfosten und Adetula den linken Pfosten trifft. In der 75. Minute ist es dann aber doch so weit. Ziane schiebt das 1:2 über die Linie. Der Kapitän, der plötzlich mit der Rückennummer 39 spielt, weil sein Trikot mit der Nummer 13 offenbar kaputtging, wird von den Fans (4255 waren im Stadion) gefeiert.

In der wilden Schlussphase zählt ein Abseitstor von Ricky Bornschein nicht. Und Lok-Trainer Ziegner sieht glatt Rot, weil er eine umstrittene Schiri-Entscheidung zu heftig diskutiert. In der gerade beginnenden Nachspielzeit staubt Ziane dann doch zum 2:2 ab. Am Ende fliegt auch noch Filip Kusic mit Rot.

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