„Katastrophale Folgen“ - Jetzt droht Putin den Briten!
Moskau – Das nächste Säbelrasseln Russlands gegen die Nato: Jetzt droht das russische Außenministerium Großbritannien offen mit Angriffen auf britische Militärziele! Maria Sacharowa (50), Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte am Donnerstag: Eine russische Antwort auf ukrainische Angriffe mit britischen Waffen könne auch „britische Militäreinrichtungen und -ausrüstung in der Ukraine und darüber hinaus“ treffen.
Sie drohte mit „katastrophalen Folgen“ forderte die britische Regierung auf, ihre aus russischer Sicht „feindselige und aggressive“ Haltung gegenüber Moskau aufzugeben. Sacharowa begründete die scharfen Drohungen mit den britischen Storm-Shadow-Marschflugkörpern. Die Waffenlieferungen an die Ukraine sei aus Sicht Moskaus ein Beweis dafür, dass Großbritannien immer tiefer in den Krieg hineingezogen werde. Sie erneuerte damit Drohungen, die vor wenigen Tagen die russische Botschaft in London schriftlich auf ihrer Website mitgeteilt hatte.
Die harten Töne aus Moskau kommen unmittelbar nach einem neuen britischen Schritt zur Unterstützung der Ukraine . Bei seinem Besuch in Kiew hatte Premierminister Andy Burnham (50) Anfang der Woche den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48) getroffen. Nach Berichten britischer Medien will London der Ukraine den Zugang zu sensibler Storm-Shadow-Technologie ermöglichen. Ziel ist demnach, die Langstrecken-Marschflugkörper künftig selbst in der Ukraine produzieren zu können.
Die Knallhart-Ansage kommt außerdem einen Tag, nachdem die geheime Blitz-Reise von CIA-Chef John Ratcliffe nach Moskau bekannt wurde. Ratcliffe soll in Moskau Russland vor einem wie auch immer gearteten Angriff auf Nato-Länder gewarnt haben. Das Weiße Haus und die CIA nannten offiziell keine Gründe für die Reise.
Die aktuellen Drohungen sind jedoch nicht die ersten aus Moskau. Bereits Mitte August hatte die russische Botschaft in London „Konsequenzen“ angekündigt, nachdem erstmals in Großbritannien hergestellte Drohnen bei ukrainischen Angriffen auf Ziele in Russland eingesetzt worden sein sollen. London reagierte damals demonstrativ gelassen. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums erklärte, Großbritannien stehe weiterhin „Schulter an Schulter“ an der Seite der Ukraine und werde nicht von seinem Kurs abrücken.
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