Wilde Tiere: Mehr Luchse in den Wäldern von Rheinland-Pfalz
Koda wurde ausgewildert.
Weitere Tiere sollen folgen.
Es geht um die genetische Vielfalt zum Erhalt des Luchsbestandes.
In den rheinland-pfälzischen Wäldern steigt die Zahl der Luchse .
Der Bestand umfasste nach dem aktuellen Monitoring 23 Tiere, wie das Umweltministerium in Mainz mitteilte.
Nachgewiesen wurden dabei sieben Jungtiere.
Im Jahr 2021 waren noch 15 Luchse im Land registriert worden.
Luchse waren im Rahmen eines von 2016 bis 2021 laufenden Projekts der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz sowie der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft wieder im Pfälzerwald angesiedelt worden.
Ende Juni wurde erstmals seit Jahren wieder ein Luchs ausgewildert.
Das Männchen namens Koda soll dazu beitragen, die genetische Vielfalt des Luchsbestandes in dem Biosphärenreservat langfristig zu sichern.
Attacken auf Schafe, Ziegen und Gehegewild Zuletzt stellten Experten ein erhöhtes Risiko von Inzucht fest.
Es soll bereits verwandtschaftliche Paarungen von Luchsen und als Folge davon nicht überlebensfähige Jungtiere gegeben haben.
Um dem entgegenzuwirken, sollen in den nächsten fünf Jahren jährlich ein bis zwei genetisch passende Luchse ausgewildert werden.
Das Luchsmanagement erfolgt durch das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO).
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