Ermittlungen auf Hochtouren nach Schwert-Angriff an schwedischer Schule mit einer Toten
Nach einem Schwert-Angriff an einer Schule in der schwedischen Kleinstadt Fagersta mit einer Toten und drei Verletzten laufen die Ermittlungen zum Hintergrund der Gewalttat auf Hochtouren.
Bei dem Todesopfer habe es sich um eine 17-jährige Schülerin gehandelt, teilte die schwedische Polizei am Samstag mit.
Das Motiv für den Angriff war weiterhin unklar.
Der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson gedachte am Tatort der Opfer.
Die Ermittlungen zum Tathergang liefen auf Hochtouren, erklärte die Polizei.
Es gab demnach Durchsuchungen an zwei verschiedenen Adressen, die mit dem Täter in Verbindung stehen.
Außerdem wurden nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Tommy Alriksson bereits etwa 80 Menschen vernommen.
Geplant ist demnach, nahezu das gesamte Schulpersonal und alle Schülerinnen und Schüler zu befragen – insgesamt fast 450 Menschen.
Am Freitag war ein 18-Jähriger mit einem Schwert in das Gymnasium in Fagersta eingedrungen und hatte eine Schülerin getötet und drei weitere Menschen verletzt.
Der Angreifer wurde von der Polizei angeschossen und festgenommen.
Zwei Schüler im Alter von zwölf und 17 Jahren wurden bei dem Angriff schwer verletzt, wie die Region Västmanland mitteilte.
Einer von ihnen musste demnach notoperiert werden.
Ein dritter Mensch sei leicht verletzt worden.
Schwedischen Medienberichten zufolge handelte es sich bei dem Täter um einen ehemaligen Schüler der Schule, der wegen Körperverletzung vorbestraft gewesen sei.
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