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Kurz nach ihrem Tod: Zehntausende gedenken aus Wohnung vertriebener 87-Jähriger

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Kurz nach ihrem Tod: Zehntausende gedenken aus Wohnung vertriebener 87-Jähriger

Die im Laufe der Woche verstorbene Maricarmen Abascal wird zum Symbol der Protestbewegung gegen die Wohnungskrise in Spanien. Zehntausende Menschen ziehen durch die Straßen Madrids in Erinnerung an die 87-Jährige.

Nach dem Tod der kurz zuvor aus ihrer Wohnung vertriebenen 87-jährigen Maricarmen Abascal sind in Spanien zehntausende Menschen in Gedenken an sie auf die Straße gegangen. Am Donnerstagabend fand in der Hauptstadt Madrid ein Marsch vom zentralen Platz Puerta del Sol zum Haus der Verstorbenen im etwa drei Kilometer entfernt gelegenen Stadtteil Retiro statt. An der Puerta del Sol, wo Hunderte Menschen ein Protestcamp errichtet hatten, war eine improvisierte Gedenkstätte mit Kerzen, Blumen und Plakaten aufgestellt worden.

"Maricarmen wird zu einer Ikone des Kampfes werden. Sie hat uns wachgerüttelt und dazu gebracht, zu sagen: 'Es reicht!'", sagte die 48-jährige Lehrerin und Demonstrantin Rosa Marin. "Wir können diese Situation nicht länger hinnehmen", betonte sie mit Blick auf die Wohnungskrise in dem Land.

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