Wehrdienst: Wer den Bundeswehr-Fragebogen nicht ausfüllt, muss bis zu 250 Euro Strafe zahlen
Die Bundeswehr benötigt dringend Nachwuchs.
Daher sollen junge Männer ab 18 ihre Bereitschaft für den Wehrdienst bekunden.
Wer das nicht tut, muss mit einer Strafe rechnen.
Wer den Fragebogen zur Wehrerfassung nicht rechtzeitig ausfüllt, muss mit einem Bußgeldverfahren rechnen.
Das Verteidigungsministerium leitet Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen junge Männer ein, die den Fragebogen nicht fristgerecht beantwortet haben.
Das teilte das von SPD-Politiker Boris Pistorius geführte Ministerium mit.
Seit Januar werden junge Menschen ab 18 Jahren im Zuge der Neuregelung des freiwilligen Wehrdienstes von der Bundeswehr angeschrieben und nach ihrer Bereitschaft zu einem möglichen Wehrdienst gefragt.
Männer müssen den Bogen binnen vier Wochen ausfüllen, Frauen können es freiwillig tun.
Danach folgt ein Erinnerungsschreiben mit einer meist zweiwöchigen Frist.
Wer diese Frist missachtet, muss mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rechnen.
Auch im Anschluss bestehe für wehrpflichtige Männer noch die Pflicht, den Fragebogen zu beantworten, hieß es.
Bundeswehr benötigt dringend Nachwuchs Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sind mit Stand 30.
September 492.800 Briefe versandt worden.
Davon gingen den Angaben zufolge 253.000 an Männer und 239.800 an Frauen .
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.