Vandalismus: Vandalismus und unbekannte Flüssigkeit auf Sportplatz
Dutzende Löcher, zerschnittene Tornetze und eine mysteriöse Flüssigkeit: Nach Vandalismus muss ein Sportplatz in Nordsachsen gesperrt bleiben.
Auch die Schulkinder müssen in der Halle Sport machen.
Randalierer haben den Saisonstart beim Fußballverein FSV Blau-Weiß Wermsdorf (Landkreis Nordsachsen) verhindert.
Auf dem Spielfeld hinterließen sie Dutzende spatentiefe Löcher und zerschnitten mehrere Tornetze, wie der Verein mitteilte.
Das erste Punktspiel musste abgesagt werden, die Polizei nahm Ermittlungen wegen Sachbeschädigung auf.
Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Unbekannte Flüssigkeit auf Rasen verteilt - Polizei untersucht Proben Besonders besorgniserregend ist den Angaben des Vereins zufolge, dass auf dem Rasen auch eine unbekannte Flüssigkeit verteilt wurde.
Welche Auswirkungen dies auf den Platz haben wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen, hieß es. „Wir haben Spuren gesichert und auch Bodenproben genommen.
Es soll untersucht werden, um welche Flüssigkeit es sich handelt und ob diese Auswirkungen auf die Sportler haben könnte“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. „Da waren Idioten am Werk“ - auch Schulsport betroffen „Dieser sinnlose Vandalismus schadet allen hier“, sagte Volkmar Beier, Vizepräsident des sächsischen Fußball-Verbandes.
Er machte sich vor Ort ein Bild und sprach von „Idioten, die da am Werk waren“.
Es seien nicht nur mehrere Mannschaften des Vereins von der Platzsperre betroffen.
Nach Vereinsangaben wird die Anlage regelmäßig auch für den Schulsport der örtlichen Grundschule und Oberschule genutzt.
Die mutwillige Beschädigung betrifft damit nicht nur den laufenden Spiel- und Trainingsbetrieb des Vereins, sondern auch zahlreiche Kinder und Jugendliche, die den Platz im Rahmen des Schul- und Jugendsports nutzen. „Insgesamt ist aber Vandalismus bei kleineren Vereinen nicht das übliche Bild“, betonte Beier.
Es gebe Einzelfälle, etwa beschmierte Wände, umgetretene Zäune oder zerstörte Fensterscheiben.
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