Ohne Giftköder: Ratten vertreiben: So schlagen Sie die Nagetiere in die Flucht
Sie übertragen Krankheiten und können zur Plage werden: Ratten sind Wiederholungstäter, die es immer an die gleichen Orte verschlägt.
Trotzdem müssen Sie nicht zum Giftköder greifen.
In Deutschland leben vorrangig Wanderratten, die unterirdische Lebensräume bevorzugen und deshalb auch als Kanalratten bezeichnet werden.
Ihre Gesamtpopulation wird hierzulande auf bis zu 350 Millionen Tiere geschätzt, was nicht gerade wenig ist.
Umso wichtiger ist es, einen Befall schnell zu bekämpfen – dafür müssen Sie jedoch nicht zwingend Giftköder einsetzen, durch die Ratten (innerlich) äußerst qualvoll verbluten.
Stattdessen können Sie auf altbewährte Hausmittel und Lebendfallen setzen.
Um sicherzugehen, dass Sie es wirklich mit einem Befall zu tun haben, sollten Sie die wichtigsten Indizien kennen.
Welche das sind und wie Sie Ratten vertreiben können, wird im Folgenden erörtert.
Spurensuche: So erkennen Sie einen Rattenbefall Spätestens wenn Sie eine lebendige (oder tote) Ratte sehen, ist der Befund eindeutig.
Es gibt jedoch auch ohne eine Sichtung der Nagetiere typische Anzeichen, die für einen Befall sprechen.
Zu diesen zählen: Rattenkot: Wenn Sie spindelförmige Kotballen im Keller oder auf dem Dachboden entdecken, handelt es sich sehr wahrscheinlich um die Exkremente einer Ratte.
Je nachdem, wie viel Kot Sie finden (ein Nager scheidet bis zu 40 Ballen am Tag aus), deutet dieser auf mehrere Tiere hin.
Schmierspuren: Dabei handelt es sich um Körperfettrückstände, Schmutz- und Staubreste, die Ratten auf ihren Laufwegen hinterlassen – an den Wänden oder auch auf dem Boden.
Und auch Laufspuren, sprich die Abdrücke ihrer kleinen Pfoten, sind ein sicheres Indiz für ihre Anwesenheit.
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