„Verdammt, ich lieb' dich ...“: Matthias Reim klaut bei sich selbst für sein neues Album
Reim blickt auf seinem neuen Album zurück auf die Anfänge seiner Karriere - inspiriert von alten Songs und seinem Sohn Julian.
Eine Katze soll neun Leben haben - wie viele hat Matthias Reim ? Sein Rockstarleben beginnt vor mehr als 35 Jahren mit dem Hit „Verdammt, ich lieb' dich“.
Jahre später folgt der Absturz: Schulden, Insolvenz.
Doch Reim kommt 2010 zurück - und das mit Erfolg.
Nun schaut er auf seinem neuen Album „Flashback“ noch einmal dorthin zurück, wo alles begann.
Für die Platte, die an diesem Freitag erscheint, hat Reim tief in seiner Vergangenheit gekramt.
Elemente seiner größten Hits tauchen in neuen Kompositionen wieder auf.
Die Idee dazu kam aus der Familie.
Sein Sohn Julian habe sich alte Songs seines Vaters angehört, berichtet der Sänger im Interview der Deutschen Presse-Agentur .
Er habe ihm alte Demos vorgespielt und erzählt, wie damals gearbeitet wurde.
Julians Urteil über eine der Aufnahmen sei gewesen: „Papa, das ist furchtbar.“ Reims erster Song, für den man heute ziemlich weit auf YouTube scrollen müsse, habe dem Sohn dagegen sehr gut gefallen. „Das ist eine geile Nummer.
Das ist voll dieses Achtziger-Jahre-Ding mit der Story.
Mach die doch noch mal.“ Das sei der Ausgangspunkt für das neue Album gewesen. „Uraltsongs“ kommen auch beim Publikum an Bei seinen Konzerten habe er erlebt, wie stark die alten Lieder noch immer beim Publikum ankommen würden.
Je älter er werde, desto mehr würden die Fans seine „Uraltsongs“ feiern, erzählt er.
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