Leiche in Waldstück entdeckt: 17-Jähriger soll Freundin ermordet haben: Prozess im Oktober
Sie wollte sich von ihm trennen, er hatte den Verdacht, sie sei ihm untreu gewesen: Am Ende starb die 19-Jährige in Mannheim durch massive Gewalt.
Welche Vorgaben für den Prozess gelten.
Er soll seine Freundin mit Faustschlägen und Asthieben getötet haben: Am 28.
Oktober beginnt der Mordprozess gegen einen 17-Jährigen am Landgericht Mannheim.
Die Verhandlung finde aufgrund des jugendlichen Alters des Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie eine Sprecherin mitteilte.
Der Syrer soll laut Anklage vermutet haben, dass seine 19-jährige Freundin ihm untreu gewesen sei, und sich wegen verschiedener Äußerungen der Frau in seiner Ehre verletzt gefühlt haben.
Nachdem die 19-Jährige ihm demnach zum wiederholten Male mitgeteilt habe, dass sie sich von ihm trennen wolle, soll der Jugendliche Anfang März den Entschluss gefasst haben, die Frau zu töten.
Mehr als ein Dutzend Mal mit der Faust ins Gesicht geschlagen Als die beiden in einem Wald bei Mannheim unterwegs waren, schlug er mutmaßlich mehr als ein Dutzend Mal mit seiner Faust in das Gesicht und auf den Kopf des Opfers.
Als die 19-Jährige auf dem Boden gelegen habe, soll der 17-Jährige mit Aststücken mindestens 40 Mal auf das Gesicht, den Kopf und den Hals der Frau eingeschlagen haben.
Sie sei an einem Ausfall der lebenswichtigen Steuerungszentren im Gehirn und durch Verbluten gestorben, hatte die Staatsanwaltschaft im August mitgeteilt.
Die 19-Jährige habe nicht mit einem Angriff gerechnet und sich daher nicht wehren können.
Beziehung war zuletzt von gegenseitigem Misstrauen geprägt Die beiden sollen seit März vergangenen Jahres eine Beziehung geführt haben.
Diese sei im Frühjahr 2026 von gegenseitigem Misstrauen und Eifersucht geprägt gewesen, hieß es weiter.
Nach früheren Angaben der Ermittler soll es immer wieder Konflikte gegeben haben.
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